HIT & SHIT AWARD –
SEXISMUS > FRAUEN IN DER FLYERGRAFIK
es wird verliehen >

sexistische flyers >
PHALLUS IMPUTICUS - DIE STINKMORCHEL

flyers die frauen positiv zeigen >
PRUNUS PERSICA - DER GÜLDENE PFIRSICH

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• FLYERGESTALTUNG

Die auseinandersetzung mit sexistischen flyer-bildinhalten ist bestandteil der rubinia-djane-kurse. Dies ist für + insbesondere mit mädchen/jungen frauen äusserst spannend - es wird leicht sichtbar, wie (männlich) vordefiniert das (öffentliche) frauenbild ist + dass es attraktiv sein könnte, frei od. zumindest unabhängiger von diesen vorgefertigten bildern zu sein. Und sehr vergnüglich sein kann, das eigene (geschlechter-) bild selber festzulegen. Ausserdem ist dies sicher eine voraussetzung, um als djane bestehen zu können + erfolgreich zu sein, denn allzu viele sichtbare vorbilder (z.b. marusha - D / tatana – CH) gibt es noch nicht, also braucht es eine gewisse sicherheit in sich selbst.


werbung vom birsfelder plattenladen TRENDSTATION märz/april 03 > ...what do you want to hear?...

Flyers (+ werbung) gibt es wie sand am meer oder gar wie sauerstoffmoleküle in der luft. 'Die frau' im bild fungiert in den werbebotschaften dabei meist als die grosse verführerin, die egal was verkauft werden soll, herhalten muss. Jeder produkteproduzent kann für ein noch so nichtiges erzeugnis eine anzüglich dargestellte frau für seine werbung benutzen.

Die diskussion über sexismus ist nicht neu + manche frauen sind ihrer überdrüssig – jedoch in heutigen zeiten des gender-backlash leider dennoch dringender denn je + längst noch nicht vom tisch!. Wer bestimmt welches frauen- + männer-bild vorherrschen soll? Wollen wir mitbestimmen, müssen wir unsere stimmen auch hören lassen.

Es gibt in der schweiz, wie auch in deutschland ein rassismusgesetz (zustande gekommen über einen gesellschaftlichen konsens), das menschen vor eben solchen anfeindungen schützt – ein sexismusgesetz - (noch) gibt’s keines! Sexuelle bedrohung, ausbeutung + vergewaltigung, sind nach wie vor keine gründe einer frau politisches asyl zu gewähren. Sexuelle diffarmierung bis hin zu vergewaltigung gehören jedoch zu den gängigen kriegsstrategien - ein aktuelles beispiel > die ugandischen rebellen schlachten wahllos menschen ab + machen die mädchen + frauen zu sexsklavinnen + beteiligen sich somit am global steigenden frauen-handel (das global 'lukrativste' geschäft, weit vor globalem drogen- + waffenhandel!!!). Erstaunlich für ein land das eine lange geschichte der unterwerfung + versklavung hinter sich hat!?...

Sexismus ist also nicht nur ein lästiges thema, das von ständig nörgelnden 'emanzen' aufgebracht wird, sondern ein weltweit gängiges system um mädchen + frauen herabzusetzen + zu kontrollieren + sowohl weibliche, wie auch männliche geschlechterrollen zu betonieren. Sexismus in unserer gesellschaft bedeutet nicht nur, sich etwas unangenehme z.b. werbung ansehen zu müssen, sie ist ausdruck für ein fehlendes bewusstsein bzgl. der auswirkungen, die ein solcher umgang mit körperlichkeit + geschlechtlichkeit hat + auch ausdruck für mangelnden respekt + wertschätzung. Eine derartige haltung + solches handeln verhindern ein geschwisterliches + solidarisches zusammenwirken, im sinne einer synthese der eigenheiten + befähigungen zwischen frauen + männern.


slogan auf dem april-flyer 03 vom aachener houseclub JAILHOUSE > ...warst du auch schon mal drin...

Innerhalb der musikindustrie sind frauen untervertreten, ganz besonders in den entscheidungsprägenden funktionen. Allerdings sind im popgeschäft zur zeit die frauen, jene welche der industrie das grosse geld einbringen > jennifer lopez, shakira, christina aguileras, maria carrey, anastacia, madonna, kylie minogue usw.; können sie das 'häschen'-image nicht mehr einhalten, fliegen auch sie schnell raus > britney spears + findet wieder zurück ins bizz in dem sie ihr auftreten sexualisiert. Auch innerhalb des partybusiness, ob nun im grossen kommerziellen rahmen, wie auch bei den selber gemachten, kleineren parties, werden in der regel die flyergrafiken von männern gestaltet. Somit verwundert es auch nicht, dass wir tonnenweise sexistische bis pornografische bildinhalte vorfinden. Die tendenz zeigt gerade in den letzten jahren eine deutliche verrohung – es scheinen kaum mehr grenzen zu bestehen, was auf die handzettel genommen wird.


• DEPRIVATISIERUNG + KOLONIALISIERUNG DES WEIBLICHEN KÖRPERS

Trotzdem ist es immer wieder unfassbar, wie normal der zugriff auf den frauenkörper scheinbar ist – dies halte ich für eine gänzliche deprivatisierung der weiblichen intimität, ein sexualisierter mentaler kolonialismus. In filmen ist es nicht verboten vulva + brüste in grossaufnahme zu zeigen. Nahaufnahmen von hoden werden zensuriert, die darstellung eines erregierten penis ist verboten, vor allem wenn der stellwinkel 30° überschreitet (...)


im trendy partybusiness - ROLLEN-VERTEILUNG ANTIK > männer sind cool + legen platten auf, frauen sind sexy + servieren...

Die geschlechter-rollenverteilung ist in komerziellen musikvideos + fachzeitschriften, oft mehr als antiquiert > die männer sind die coolen mit den grossen gesten + sind die strahlenden + erfolgreichen DJ's/interpreten – die frauen sind die (animations)-tänzerinnen, die 'sexy tussies' u.ä.
In jahren vom flyersammeln, habe ich kaum solche gefunden, mit positiven, respektvollen frauenbildern oder auf denen (halb)-nackte DJs/männer zu sehen wären. Mir ist auch kein DJ bekannt, der nur in einem pailletten-tanga verhüllt + in aufreizender pose für seine neue platte hätte werben müssen. In musikvideoclips ist seit einigen jahren vermehrt an der ordnung, dass die interpreten pornodarstellerinnen für den dreh einkaufen (hauptsächlich hiphop + r'n'b – zb. DJ tomek / eminem uvm.).

Es gibt partycrews, die ausschliesslich mit sexistischer werbung aufwarten, wie beispielsweise die berner crew
sweet&sexy oder die veranstalter der infinity-parties in winterthur. Dabei gilt es zu unterscheiden, dass die grafik gekonnt + ästhetisch daher kommen kann, der bildinhalt aber dennoch sexistisch / pornografisch ist. Es stelllt sich hier die frage für wen die ihre parties eigentlich machen? – nur für männer?...


party-veranstalter SWEET&SEXY bern + INFINITY winterthur werben ausschliesslich mit sexistischen + pornografischen flyern | OXA CLUB zürich bediene porno-sparten / RAVELINE-magazin feiert sein 10jähriges bestehen auch mit einem sehr 'originellen' flyer...

Das bis in die umliegenden länder bekannte
oxa in zürich war in den 90er wohl der 1. club (europa), der djane-nights aufgezogen hatte > die party-line hiess supergirls + es legten jeweils 7-9 national + international tätige plaattendreherinnen auf – die bildinhalte der supergirls-flyers waren ebenfalls sexistisch bis brutal pornografisch (bediente sexphantasien > 'die sexsklavin' / 'kinderzimmersex' / 'krankenschwestersex' / 'die boxenschlampe').
Interessant zu wissen wäre, ob sich eine der auftretenden djanes beschwert hat? Für mich selbst wäre es fraglich, wenn mein auftritt mit einem derartigen flyer beworben würde, ob ich überhaupt für diesen veranstalter auftreten würde. Allerdings bekommen die DJanes das endergebnis ja meist erst dann zu gesicht, wenn das booking bereits fixiert ist. Solche grundsätze könnten jedoch im bookingvertrag festgesetzt werden.


r‘n‘b-night im CUBE CLUB zürich | plattencover | die hiphop RHYMADELIC-crew (DJs + MCs) finden es lustig diese frau als ihre djane zu bezeichenen - es geistern noch mehr von diesen fotos im netz herum | ladies night (!) im LA LUNA basel | + auch die 'alternativen' können
sexistisch werben NORDSTERN basel


• COOLE WERBUNG IST FANTASIEVOLL + WITZIG

Die gestalter scheinen sich in den wenigsten fällen über ihr tun bewusst zu sein (von darauf angesprochenen DJs / flyergrafiker erhielt ich teilweise erstaunte blicke + ratloses schulterzucken oder erboste mails) – sie halten dies wohl für normal – sex sells(?). Erstaunt es dann, dass an den meisten parties die frauen fehlen? Und dann mit fadenscheinigen girls-gratis-angeboten + nur-mit-weiblicher-begleitung-zwängerei dieser mangel aufgehoben werden soll.
Ein gratistipp – eine bildinhaltsänderung anbringen, auch frauen mit den flyers ansprechen + sie nicht auf allzeit verfügbare dummchen reduzieren... Und vermehrt auch djanes / interpretinnen engagieren, das zieht am meisten, da kommen die ladiez nämlich freiwillig.

Dies hat sich inzwischen über die erfahrungen von kolleginnen im veranstaltungsbereich bestätigt, die einerseits häufiger frauen buchen, auf sexistische bewerbung verzichten + die andereseits in allen organisations- + veranstaltungs-positionen vermehrt auch frauen beschäftigen (z.b. türkontrolle, kasse). So hat dies zur folge, dass auch viel mehr frauen diese anlässe besuchen. Zudem bewirkt dies, dass das grundklima + die stimmun
g der parties positiver sind + es weniger äger mit frustriertem, aggressiv aufgeputschtem männlichem publikum gibt. Erspart teure kosten für sicherheitspersonal, reparaturen + schmerzensgelder...

Ausserdem gibt es sowieso noch zuviele subventionierte + gesponserte kulturinstitutionen auf deren bühnen kaum frauen auftreten bzw. engagiert werden - zb. musikkaserne basel, kiff aarau - oder diverse musik- / bandförderveranstaltungen, DJ-battles, wie bscene, sprungbrett etc., die zwar für beiderlei geschlecht offen wären, aber in der regel sowohl textlich/ sprachlich, wie auch bildinhaltlich ausschliesslich männer ansprechen, + männer geprägte kulturen + (vor)bilder vermitteln. Also kommen diese kultur-subventions-/sponsoring-gelder + wettbewerbspreise letzlich hauptsächlich kunst-/musik-schaffenden männern zugute... Das ist nicht im sinne einer allgemeinen geschlechtergerechtigkeit + schon gar nicht im sinne des öffentlichen auftrags von jugend- + kultur-institutionen sowohl männer, wie frauen einzubeziehen. Gleichstellungsregelungen sind in der bundesverfassung verankert, fallen im alltag in arbeits- + gesellschaftsstrukturen aber gerne mal einfach so unter den tisch.

Nicht zuletzt reduzieren sich die männer selbst (in ihrem rollen-bild) mit der haltung 'sex sells' + sexistischer werbung zu dumpfbackigen, dauergeilen idioten, die ohne emotionale abdeckung durch frauen nicht leben können + keinen umgang mit ihren triebkräften haben. Erfreulicherweise gibt es auch mehr + mehr männer, die sich dagegen auflehnen + das ganze tödlich langweilig finden
.


im 2002 vergreift sich der grafiker + das BSCENE basel organisations-team gewaltigt + lancierte für den alljährlichen band-wettbewerb obiges peinliches plakat, das zu vielseitigem gelächter + verärgerung führte...

die humorvolle retourkutsche der jungs von der band ARF, die auch am bscene spielten + sich wohl genierten den doofen originalflyer zu verteilen. Es hat noch eine 2. variation von partyorganisatoren gegeben, die ein ironisches männliches pendent dazu kreierten

Die frauen selbst scheinen in einer art katharsis zu verharren - tagtäglich durch solche werbebotschaften bombardiert, ruf-an-gestöhne am TV, pornoanbieter-werbebanner auf jeder 2. komerziellen internetseite + im 'wie-seh-ich-aus-dauerstress', halten es oft für sinnlos bei den betreffenden werbern / produzenten zu reklamieren.
Ich bin jedoch überzeugt, wenn jedesmal beschwerden ins haus schneien, wäre das genug nervig, dass mancherorts andere strategien aufgezogen würden. Und wie ich selbst mehrfach erfahren habe, ist dies tatsächlich wirkungsvoll – besonders, wenn frauen (+ männer) sich zusammenschliessen + jedeR einzelne eine reklamation sendet. Z.B. der obengenannte oxa-club, änderte nach gezielten reklamationen die bildinhalte zu den supergirls-partyflyern.



Terre des femmes schweiz hat im mai 2003 zu recht eine beschwerde gegen die frauenfeindliche (+ männerfeindliche) werbung des unterwäscheherstellers sloggi eingereicht – das bild mutet geradezu härzig an, im vergleich mit den meisten partyflyers – die werbung wurde umgehend zurückgezogen + das ganze war doch immerhin für einen guten monat lang ein mediales thema. Es lohnt sich also, auch wenn es für manche dauerkämpferin ermüdend + langweilig sein mag!

Wirklich coole + gute werbung ist also fantasievoll, clever + witzig + kommt ohne sexismen aus - die sind so gesehen eher ein armutszeugnis + weniger leistungsausweis für die betreffenden grafikerInnen + werbeagenturen. Erotik + sinnlichkeit kann auch ohne ins pornografische abzugleiten zum ausdruck gebracht werde!


• DEFINITION VON SEXISMUS DER SCHWEIZERISCHEN LAUTERKEITSKOMMISSION

Sexistische Werbung und was dagegen zu tun ist
Aus "Grundsätze der Werbung"

Grundsatz Nr. 3.11
1. Werbung, die ein geschlecht diskriminiert, indem sie die würde von frau oder mann herabsetzt, ist unlauter.
2. Geschlechterdiskriminierende werbung liegt insbesondere dann vor, wenn sie die ein geschlecht verkörpernde person
• als objekt von unterwerfung, untertänigkeit, ausbeutung etc. darstellt, visuell, verbal oder akustisch herabwürdigt,
• im kindes- und jugendalter nicht mit erhöhter zurückhaltung
respektiert, in sexistischer art und weise beeinträchtigt.
• Sexistische beeinträchtigung ist vor allem dann gegeben, wenn zwischen der
das geschlecht verkörpernden person und dem produkt kein natürlicher zusammenhang besteht oder die person in rein dekorativer funktion (blickfang) dargestellt wird.

Grundsätze seite 15-16
• Sexistische + diskriminierende werbekampagnen scheinen zur zeit wieder zuzunehmen.
• Werbung, die grob sexistisch ist, deren inhalt gegen die menschenwürde verstösst + die sexuelle verfügbarkeit von frauen + männern suggeriert, ist zurückzuweisen.
• Alle personen können beschwerden bei der selbstkontrollinstanz der werbewirtschaft einreichen. entsprechende formulare können interessierte auf den webseiten herunterladen oder per post bestellen.

SCHWEIZERISCHE LAUTERKEITSKOMMISSION >
postfach 2585 CH-8022 zürich
fon 0041 (0)44 211 79 22 / fax 0041 (0)44 211 80 18
info AT lauterkeit.ch / www.lauterkeit.ch


• NICHT ALLE NACKTHEIT IST SEXISTISCH

Im märz 08 futiert sich eine journalistin über das plakat der
CHICKS ON SPEED - die am 09. mai 08 auf dem schiff basel spielen - + prangert dieses als sexistisch an. COS wurde mitte der 90er von den ehemaligen münchener kunststudentinnen Kiki Moorse, Melissa Logan + Alex Murray-Leslie gegründet. Sie sind experimentelle musikerinnen, djanes, plattenlabel-chefinnen, mode- + grafik-designerinnen + anarchische video-clipperinnen. + auch feministische aktionskünstlerinnen, bei denen alle schaffensbereiche verbunden sind. Sie spielen in ihren arbeiten mit dem blick der betrachtenden. Insbesondere mit dem blick auf weiblichkeit + der gängigen sexualisierung + demontage von frauenkörper.

Allzeit + fast überall sind wir von pornografie + massiv pornografisierten reklamen, musikclips, tv-programmen etc. umgeben + ausgerechnet bei dem COS-plakat auf dem der nackte schoss einer frau, auf eine subjektive + nicht sexualisierte weise abgelichtet ist, steigt eine frau auf die barrikaden. (Auch das kennen wir schon - frauen, die anderen eigenwilligen frauen in den rücken fallen). Warum sie auf die abbildung 'normaler' weiblichkeit reagiert + nicht auf den tatsächlichen sexismus? Dies ist auf jeden fall ein paar gedanken wert - z.b. könnte es sein, dass frauen auf ihr eigenes natürliches geschlecht + ihre geschlechtlichkeit mit abwehr reagieren? Sind wir vielleicht schon dermassen gewohnt, dass unsere körperlichkeit verfremdet + mit unerreichbaren, idiotischen idealen verformt wird, dass uns der einfache, unverfälschte blick darauf irritiert? Sicher ist, dass nicht jede dargestellte nacktheit sexistisch ist.


BASLERSTAB-ARTIKEL als pdf
BaslerStab 18.03.2008 |
_Werbung mit nackten Tatsachen? - Chicks On Speed-Plakat
_Es rappelt in der Kiste... Chicks On Speed rumours
rubinia djanes LESERINNENBRIEF als pdf



• HIT & SHIT-AWARD


phallus imputicus - die stinkmorchel / prunus persica - der güldene pfirsich

Die
rubinia djanes vergeben ein Hit+Shit-Award + wählen unter dem kriterium sexsistische, frauen-(menschen-) verächtliche darstellung + antiquierte geschlechter-rollenverteilung, regelmässig den schlechtesten + den besten flyer, auf denen ein positives frauen- +/oder rollenbild dargestellt wird. Die veranstalterInnen werden jeweils über ihr glück oder unglück benachrichtig. Bisher sind die in diesem sinne negativen flyers noch in der überzahl! Im besten falle trägt diese aktion zu einem umdenken bei, im geringsten fall, bietet sie den frauen die gelegenheit nicht an ihrer wut zu ersticken...

Damit sich diese situation verändern kann, sollte den künftigen djanes bewusst sein, ob ihnen solche darstellungen gefallen + ob sie sich diese gefallen lassen wollen. Dieses frauenbild beschränkt sich nicht auf die flyers allein, sondern ist meist auch in den köpfen der booker, veranstalter, plattenproduzenten usw. vorhanden. Es ist wichtig, dass die mädelz/frauen wissen, was sie erwarten kann, sie ein gewisses instrumentarium in die hände kriegen + sie sich vor allem den rückhalt des netzwerkes + ihrer mitstreiterinnen sicher sind.

• BEISPIELE, DIE EIN POSITIVES FRAUENBILD VERMITTELN


cargo bar basel / sexy sounds & groovy vibes


vivid - kaserne basel / organisator nik plesel


parterre basel / organisator ibrahim ismail


sub culture - CD release 2007


T6 mannheim / burning house


auch im hip hop gehts ohne sexismus: nonchalant / till 5 o'clock


housefabrik / hölstein GL


klub kamikaze freiburg | oldschool!



herzfrequenz 125bpm nordstern basel | organisatorin + grafikerin simone fuchs


Gerne könnt ihr rubinia auch eure fundstücke zusenden >

info AT rubinia-djanes.ch



• WEITERE ANTI-SEXISMUS BESTREBUNGEN >


_REALITY CHECK - GEGEN SEXISMUS + STEREOTYPEN IN DER WERBUNG

2008 / 2009 : Reality Check ist ein Sensibilisierungsprojekt von TERRE DES FEMMES Schweiz gegen Sexismus in der Werbung >

www.realitycheck.ch

Kernmassnahme ist ein wettbewerb, der sich an studierende der grafischen fachklassen, studierende aus den fachrichtungen gender oder cultural studies +/oder auszubildende aus den fachrichtungen marketing + Kommunikation richtet. Eine namhafte jury aus den bereichen wirtschaft, kommunikation, bildung + politik wird 10 ideen auswählen, die an einem öffentlichen anlass vorgestellt werden - die gewinnerInnenidee soll anschliessend als konkrete inserate- + plakatkampagne umgesetzt werden.
START DES WETTBEWERBS : 12.01.2009

Folgende persönlichkeiten haben bereits zugesagt in der jury mitzuwirken:
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Alberto Meyer - beauftragter für öffentlichkeitsarbeit Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann
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Prof. Dr. Andrea Maihofer - leiterin des Zentrums für Gender Studies Universität Basel
_
Claude Hitz - präsident des vorstands der asw - Allianz Schweizer Werbeagenturen
_
Stefan Nünlist - leiter unternehmenskommunikation Swisscom; vorstandsmitglied des Schweizerischen Werbeauftraggeberverband
_
Dr. Regula Stämpfli - dozentin, u.a. mitglied des Ethikrats der öffentlichen Statistik Schweiz

Das Matronat/ Patronat (stand 03/08)
FemWiss - Verein Feministische Wissenschaft Schweiz www.femwiss.ch

Das matronats-/ patronats-komitee setzt sich für die förderung des projekts ein, vernetzt die idee wo möglich + unterstützt das vorhaben durch seine namensgebung.



_FREIE SICHT - EINE PEDITION DER JUNGEN EVP SCHWEIZ

Die petition Freie Sicht! – gegen sexistische Werbung will frauen- + männerverachtende werbung aus der öffentlichkeit + von offiziellen werbeflächen verbannen. 17'745 menschen haben diese unterzeichnet.

www.freie-sicht.ch


_LA MEUTE SUISSE

Schweizer zweig einer französischen organisation, die sich mit frechen aktionen gegen sexistische werbung wehrt
.

www.lameutesuisse.ch


_PROUD MARY - KOMMUNIKATIONSAGENTUR


www.proudmary.ch
1. schweizer werbe + kommunikationsagentur mit dem fokus auf frauen + deren blickwinkel + inhalte.
Inhaberinnen: Daniela Jakab & Claudia Zechner









MY BODY IS NOT YOUR BATTLEGROUND

My body is not your battleground
My breasts are neither wells nor mountains,
neither Badr nor Uhud
My breasts do not want to lead revolutions
nor to become prisoners of war
My breasts seek amnesty: release them
so I can glory in their milktipped fullness,
so I can offer them to my sweet love
without your flags and banners on them

My body is not your battleground
My hair is neither sacred nor cheap,
neither the cause of your disarray
nor the path to your liberation
My hair will not bring progress and clean water
if it flies unbraided in the breeze
It will not save us from our attackers
if it is wrapped and shielded from the sun
Untangle your hands from my hair
so I can comb and delight in it,
so I can honor and annoint it,
so I can spill it over the chest of my sweet love

My body is not your battleground
My private garden is not your tillage
My thighs are not highway lanes to your Golden City
My belly is not the store of your bushels of wheat
My womb is not the cradle of your soldiers,
not the ship of your journey to the homeland
Leave me to discover the lakes
that glisten in my green forests
and to understand the power of their waters
Leave me to fill or not fill my chalice
with the wine or honey of my sweet love
Is it your skin that will tear when the head of the new world emerges?

My Body is not Your Battleground
How dare you put your hand
where I have not given permission
Has God, then, given you permission
to put your hand there?

My body is not your battleground
Withdraw from the eastern fronts and the western
Withdraw these armaments and this siege
so that I may prepare the earth
for the new age of lilac and clover,
so that I may celebrate this spring
the pageant of beauty with my sweet love.

Mohja Kahf
:: wikipedia - portrait